Allgemein Wirtschaft

Ein Gewinner der Corona-Krise?

Die Branche diskutiert schon länger, vor allem aber seit Beginn der Pandemie und der damit einhergehenden Veränderungen darüber, was digitaler Sport dem traditionellen voraushat. Eine der wichtigsten Experten-Thesen: e-Sport und –Gaming nutzen ein entstandenes Vakuum. Doch der klassische Sport wird daraus lernen und sich umstellen. Frank Heike hat sich – virtuell – bei der wohl führenden Wissensmesse umgehört. [ALLGEMEIN |WIRTSCHAFT]

Allgemein Gesellschaft Menschen

„Einen zweiten Lockdown darf es nicht geben“

In Deutschland gibt es mehr als 88.000 Sportvereine – und sie alle kämpfen mit den Folgen der Corona-Pandemie. Wie gehen Amateur- und Breitensportvereine mit der Situation um? Welche Auswirkungen hat Corona auf die Mitgliederzahlen? Und wie ist die Stimmung abseits des Scheinwerferlichts des Profisports? Geschäftsführer Udo Hein (61) leitet seit rund 28 Jahren die Geschicke des Turnerbund Hamburg-Eilbeck, einem der ältesten Sportvereine in der Hansestadt mit rund 3.000 Mitgliedern und einem eigenen Sportzentrum. Für Hein steht fest: „Einen zweiten ‚Lockdown’ darf es nicht geben, das wäre existenzbedrohend.“

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Allgemein Menschen Sporthilfe

„Das Problem ist, dass die Menschen unsere Gesichter nicht kennen“

Im ersten Länderspiel nach der durch Covid19 bedingten Zwangspause hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen  in der EM-Qualifikation das Nationalteam aus Irland 3:0 bezwungen. Nicht in der Mannschaft stand Torhüterin Almuth Schult, eigentlich die Nummer 1 des Teams. Nach überstandener Schulterverletzung und der Geburt von Zwillingen hat die Nationaltorhüterin inzwischen ihr Comeback in Angriff genommen. Im Interview für das Magazin go!d der Deutschen Sporthilfe spricht sie über ihren Weg zurück und Wege, wie sich der Frauenfußball stärker ins Bewusstsein der Fans bringen kann.
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Sgraffito von Lois Gruber im Treppenhaus des Turnflügels.
Allgemein Gesellschaft Historie Ringe

Was versteht man eigentlich unter „Nazi-Kunst“?

Können die Statuen im Berliner Olympiapark pauschal als „Nazi-Kunst“ bezeichnet werden, weil sie im „Dritten Reich“ entstanden und mehrere ihrer Schöpfer der NSDAP angehörten? Eine Frage mit der sich Volker Kluge im Zuge des “Skulpturenstreits” in Berlin auseinandersetzt.
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Die Großplastik „Diskuswerfer“ von Karl Albiker an der Südosthecke des Olympiastadions nahe dem Coubertinplatz.
Allgemein Gesellschaft Historie Ringe

Aufgewärmt, ja heuchlerisch – der Skulpturenstreit

„Weg mit diesen Skulpturen!“ Unter dieser Überschrift appellierte der ehemalige Berliner SPD-Politiker Peter Strieder in der ZEIT, keine Steuergelder mehr für das Berliner Olympiastadion einschließlich Olympiapark auszugeben. Seine Forderung: „Das gesamte Gelände und den Denkmalsschutz einer kritischen Revision unterziehen und das Gelände entnazifizieren, modernisieren und transformieren in einen lebendigen Sport- und Freizeitpark.“ Alle Skulpturen, Reliefs und Sgrafittos, die Strieder als „Nazi-Kunst“ bezeichnet, sollen beseitigt werden. Die Diskussion ist keineswegs neu. Sie wurde schon vor zwanzig, ja dreißig Jahren geführt. Von Volker Kluge.
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Allgemein Ringe

Beste Rahmenbedingungen auch in Deutschland

Die Abwanderung von deutschen Sportlern auf amerikanische Unis ist seit Jahren ein Thema. Beim Deutschen Leichtathletik-Verband wird über die Einrichtung einer Elitegruppe nachgedacht, möglicher Standort: Berlin. André Höhne, DLV-Bundestrainer Langstrecke, betreut am Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum in Kienbaum eine Gruppe um Laufhoffnung Alina Reh. Im Interview mit Ewald Walker äußert sich Höhne zur Abwanderungssituation.

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Allgemein Förderer Ringe

Die neue Macht der Ausrüster

USA – gelobtes Land für deutsche Spitzenathleten und -athletinnen? Es sind immer mehr, die es zu neuen Trainern und in neue Trainingszentren in den USA ziehen. Eine spezielle Rolle spielen dabei die Ausrüster der Athleten. Für den Deutschen Leichtathletik-Verband ist dies eine ganz Herausforderung.  Weniger die Qualität der Trainer scheint dem Trend zugrunde zu liegen, vielmehr fördert der Mix der Rahmenbedingungen die Abwanderung. Eine Analyse von Ewald Walker.  

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Allgemein Gesellschaft Menschen Sporthilfe Wirtschaft

“Die besten Zeiten der Sporthilfe liegen noch vor uns.”

Ein Interview von Gerd Graus mit Thomas Berlemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Seit 100 Tagen ist Thomas Berlemann Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Seine Tätigkeit musste er den erschwerten Bedingungen der Covid19-Krise antreten. Aber, “Probleme sind Chancen”, wie Berlemann feststellt. Der ehemalige Wasserballer, der selbst von der Sporthilfe gefördert wurde, hat sich an seinen Leitsatz gehalten. Wie, das erklärt er im Interview mit dem Olympischen Feuer.

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Allgemein Gesellschaft Wirtschaft

Im Zweifel zählt das Geld: Die Bundesliga spielt – und die Amateure sind isoliert

Eine Bestandsaufnahme von Harald Stenger

Taten statt „Fußball-Sprech“ werden in Zukunft gefragt sein, wenn es um die Neuausrichtung des Fussballs geht. Gerade DFL-Chef Christian Seifert hat bis zur Corona-Krise bei couragierten Hinweisen auf fragwürdige Phänomene im Profi(t)-Fußball massiv widersprochen mit Hinweis auf die ständigen Bundesliga-Rekordzahlen in fast allen Bereichen. Dabei sind die Fehlentwicklungen, die er angeblich erst in den Corona-Wochen entdeckt hat, im Gegensatz zu seinen Aussagen alles andere als neu.

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Allgemein Gesellschaft Menschen

“Bisher hat noch kein Journalist eine Würstchenbude aufgemacht.“  

Ein Interview von Birgit Hasselbusch

Mit Erich Laaser, Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) – Auszeit: Der Sportjournalismus leidet währen der Corona-Krise immens. Durch Absagen und Verschiebungen von Events (Olympische Spiele, Fußball-EM, Bundesliga, Tennis-Grand Slams) fallen etliche Aufträge weg.

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