Olympia, Herren, Tokio 2020, Beachvolleyball, Achtelfinale, Clemens Wickler (l) aus Deutschland in Aktion gegen Jacob Gibb aus den USA.
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„Das Leben funktioniert nicht, wenn ich 24 Stunden nur an Beachvolleyball denke.“

Hinter Clemens Wickler liegen intensive Monate: Gemeinsam mit Partner Julius Thole feierte der 26-Jährige seine Olympia-Premiere in Tokio, wo am Ende ein fünfter Platz zu Buche stand. Nach der Rückkehr aus Japan ging es mit der Teilnahme an den Europameisterschaften und den Deutschen Meisterschaften direkt auf höchstem Niveau weiter – eine Atempause gab es nicht. Im Interview mit Julia Nikoleit spricht der deutsche ‚Beachvolleyballer des Jahres‘ über die mentale Belastung und den Spagat zwischen Anspannung und Entspannung. Er betont zudem die Bedeutung des mentalen Trainings: „Wir können einfach alle richtig gut Beachvolleyball spielen, daher macht am Ende der Kopf den Unterschied.“ [MENSCHEN | RINGE]

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Inklusion im Spitzensport: all inclusive?

Ein Olympia-Medaillengewinner auf dem Weg zu den Paralympics, ein Para-Weitspringer, der für Gleichberechtigung kämpft und ein früheres Ski-alpin-Talent, das seine Berufung als Guide im Para-Team findet – Inklusion im Spitzensport findet statt. Ausgerechnet der Pionier unter den Sportarten, Rollstuhlbasketball, macht aber eine halbe Rolle rückwärts.

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“Ich war positiv überrascht”

Hannes Aigner kehrte mit einer Bronzemedaille aus Tokio zurück. Für den 32 Jahre alten Kanuten waren es die dritten Olympischen Spiele seiner Karriere – bereits in London 2012 holte er Bronze im Kanuslalom, 2016 verpasste er mit dem vierten Platz das Edelmetall nur knapp. Wie Aigner die diesjährigen Spiele unter besonderen Umständen in Japan erlebt hat, schildert er in diesem Gastbeitrag. (aufgeschrieben von Julia Nikoleit) [RINGE | MENSCHEN]

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Warten auf den Ritterschlag

Die Aufnahme ins Programm der Olympischen Spiele ist der Ritterschlag für jede Sportart, verspricht dieser Schritt doch neben dem sportlichen Prestige eine größere Aufmerksamkeit sowie mehr Sponsoren- und Fördergelder. Auch der Beachhandball wollte diesen Weg gehen, doch das IOC lehnte im Dezember 2020 den Aufnahmeantrag für Paris 2024 ab. Es war ein Rückschlag für die jungen Sportart, die stets vor Augen hat, welche Dynamik der Olympia-Status beim großen Vorbild Beachvolleyball auslöste. Auch der Deutsche Handballbund hatte die weitere Entwicklung der Sandvariante an die Aufnahme ins Olympische Programm geknüpft. Wie geht es jetzt weiter? Eine Bestandsaufnahme von Julia Nikoleit. [RINGE]

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„Den Sport zu den Menschen bringen“

Olympischer Spirit trifft auf Zeitgeist: BMX, Skateboard, Surfen, Klettern, … Skeptiker fragen sich, wie gut die neuen Disziplinen eigentlich zu Olympia passen? Ob das – mitunter eher urbane – Lebensgefühl der Trend- und Funsportarten, die mehr und mehr Einzug halten bei den Spielen, überhaupt noch auf die traditionelle olympische Idee einzahlt? Ruwen Möller hat sich in Tokio umgesehen und umgehört. Sein Eindruck: Veränderung mag einen Gewöhnungsprozess mit sich bringen. Nötig aber ist sie dennoch. [RINGE]

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Ein Lebenstraum geht in Erfüllung

Einst waren sie Mannschaftskollegen in der E-Jugend und Sitznachbarn in der Grundschule, heute sind Robert Schulze und Tobias Tönnies als Handball-Schiedsrichter gemeinsam in den Hallen dieser Welt unterwegs. Neben ihrer Freundschaft verbindet die beiden Magdeburger seit Jahren der Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen – ein Traum, der in Tokio in Erfüllung gehen wird. Ein Bericht von Julia Nikoleit. [RINGE | MENSCHEN]

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Dagmar Freitag: “Entkoppelung von der Spitze des Sports hat stattgefunden”

Dagmar Freitag ist seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Stets war sie in sportpolitischen Fragen engagiert. Zur neuen Legislaturperiode wird die Sauerländerin das Geschehen nur noch privat verfolgen. Im Gespräch mit dem Olympischen Feuer lenkt sie den Blick auf die Herausforderungen des Sports in Deutschland: das gesunkene internationale Ansehen durch die Führungskrise in Verbänden, Machtkämpfe, die zu Vertrauensverlust führen, mangelnde Good Governance, ungeklärte Vorwürfe zu mangelhaften Führungsverhalten. Auf der politischen Bühne in Bonn plädiert sie für eine(n) Staatsminister(in. Ein Interview von Hans Joachim Lorenz. [ALLGEMEIN | GESELLSCHAFT | RINGE]

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Hans Wilhelm Gäb: Boykott trägt nicht dazu bei, Spannungen abzubauen

“Ich halte es für falsch, den Sport zu einer Waffe der Politik zu machen”, sagt Hans Wilhelm Gäb, gerade 85 Jahre alt geworden und noch immer voller Aufmerksamkeit zu den Geschehnissen im Sport. “Was wäre besser in der Welt, wenn die Olympischen Spiele, bei denen immerhin Menschen aus der ganzen Welt beweisen, dass man miteinander friedlich und nach Regeln wettstreiten kann, nicht stattfinden würden?” fragt er im Interview mit DOG-Vizepräsident Hans-Joachim Lorenz. [RINGE | MENSCHEN]

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Mütter im Spitzensport: Mama ist die Weltbeste

Vor der Entscheidung, als aktive Leistungssportlerin ein Kind zu bekommen, scheuen sich viele Athletinnen – der Karriereknick scheint vorprogrammiert. Dabei zeigen immer mehr prominente Beispiele aus unterschiedlichen Sportarten, dass die Vereinbarkeit von Familie und Erfolg im Spitzensport durchaus möglich ist. [SPORTHILFE | SPORTHILFE ‘gold’ | RINGE | MENSCHEN]

Allgemein Ringe

Auf der Suche nach der Zukunft für das Olympische Dorf

Es gehört zur Geschichte der Olympischen Spiele 1936 ebenso wie das Olympiastadion in Berlin. Aber das Dorf in Elstal, nur wenige Kilometer westlich von Berlin, war lange Jahre ein vergessenes Dorf und die Gebäude dem Verfall preisgegeben. Nun kommt wieder Leben in die Anlage. Teil der Gebäude wurde mit Neubauten zu einem Wohnensemble zusammengefasst. Und wieder verändert sich der Charakter des Dorfes. Der Historie aber soll Rechnung getragen werden. Ein Bericht von Ewald Walker. [ALLGEMEIN | RNGE]