Gesellschaft Ringe

Ein Vorbild für andere Sportgroßereignisse

Vom 17. bis 24. Juni 2023 werden in Berlin die Special Olympics World Games stattfinden. Diese ersten Weltspiele auf deutschem Boden werden eine enorme Ausstrahlung und Kraft entwickeln, das Sportbewusstsein in der Bevölkerung stärken und ein positives Image für Sportgroßveranstaltungen schaffen. Ein möglichst großes Erbe zu hinterlassen, ist nicht nur ein Beiwerk, es ist inhaltlich der wichtigste Treiber für das Veranstaltungskonzept. Sven Albrecht und Marco Solomeyer beleuchten den Stand der Vorbereitungen. [GESELLSCHAFT | RINGE]

Menschen Ringe

“Unsere Talente sind die, die am meisten leiden”

Die Corona-Pandemie brachte den Sport im Frühjahr weltweit zum Erliegen. Spitzenathlet*innen wurden ausgebremst, Wettkämpfe abgesagt, Olympia-Träume platzten. Am Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein trainieren rund 300 Athlet*innen aus knapp 30 verschiedenen Sportarten. Leiterin Ingrid Unkelbach gibt einen Einblick in die Arbeit am OSP unter Corona-Bedingungen. Von Julia Nikoleit [RINGE / MENSCHEN]

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Ringe Wirtschaft

“Alle Partner sind bei der Stange geblieben”

Die Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021 bringt nicht nur für die Sportler und Sportlerinnen große Herausforderungen mit sich. Auch die Wirtschaftspartner der Verbände und Athleten müssen sich neu orientieren. Im Interview mit Günter Müller sprechen Claudia Wagner und Dr. Alexander Steinforth, die zusammen die Geschäftsführung der Deutschen Sport Marketing DSM bilden, über die Situation und die Perspektiven in der Sportvermarktung.
[RINGE | WIRTSCHAFT]

Ringe Wirtschaft

„Crowdfunding ist ein total spannendes Thema”

Die Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021 bringt nicht nur für die Sportler und Sportlerinnen große Herausforderungen mit sich. Auch die Wirtschaftspartner der Verbände und Athleten müssen sich neu orientieren. Teil 2 des Interviews von Günter Müller mit den Geschäftsführenden der Deutschen Sport Marketing. [RINGE | WIRTSCHAFT]

Sgraffito von Lois Gruber im Treppenhaus des Turnflügels.
Allgemein Gesellschaft Historie Ringe

Was versteht man eigentlich unter „Nazi-Kunst“?

Können die Statuen im Berliner Olympiapark pauschal als „Nazi-Kunst“ bezeichnet werden, weil sie im „Dritten Reich“ entstanden und mehrere ihrer Schöpfer der NSDAP angehörten? Eine Frage mit der sich Volker Kluge im Zuge des “Skulpturenstreits” in Berlin auseinandersetzt.
[ALLGEMEIN | GESELLSCHAFT | HISTORIE | RINGE]

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Die Großplastik „Diskuswerfer“ von Karl Albiker an der Südosthecke des Olympiastadions nahe dem Coubertinplatz.
Allgemein Gesellschaft Historie Ringe

Aufgewärmt, ja heuchlerisch – der Skulpturenstreit

„Weg mit diesen Skulpturen!“ Unter dieser Überschrift appellierte der ehemalige Berliner SPD-Politiker Peter Strieder in der ZEIT, keine Steuergelder mehr für das Berliner Olympiastadion einschließlich Olympiapark auszugeben. Seine Forderung: „Das gesamte Gelände und den Denkmalsschutz einer kritischen Revision unterziehen und das Gelände entnazifizieren, modernisieren und transformieren in einen lebendigen Sport- und Freizeitpark.“ Alle Skulpturen, Reliefs und Sgrafittos, die Strieder als „Nazi-Kunst“ bezeichnet, sollen beseitigt werden. Die Diskussion ist keineswegs neu. Sie wurde schon vor zwanzig, ja dreißig Jahren geführt. Von Volker Kluge.
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Menschen Ringe

“Es geht darum, die Ziele aufzugliedern, und in den Alltag einzubauen.”

Der erfahrene Coach und Sportpsychologische Experte Markus Gretz, stark engagiert im Netzwerk „Die Sportpsychologen“, empfiehlt angesichts der Verschiebung von Olympischen und Paralympischen Spielen, den Athleten “Ziele mit Emotionen zu verknüpfen – und sich auch für kleine Prozessziele zu belohnen”Für ihn ist klar, dass man eine Unsicherheit auch als Chance sehen sollte: “Es steht anfangs nicht fest, ob eine Phase der Unsicherheit positiv oder negativ verläuft – das hat man in der eigenen Hand!” Ein Interview von Julia Nikoleit.
[RINGE | MENSCHEN]

Allgemein Förderer Ringe

Die neue Macht der Ausrüster

USA – gelobtes Land für deutsche Spitzenathleten und -athletinnen? Es sind immer mehr, die es zu neuen Trainern und in neue Trainingszentren in den USA ziehen. Eine spezielle Rolle spielen dabei die Ausrüster der Athleten. Für den Deutschen Leichtathletik-Verband ist dies eine ganz Herausforderung.  Weniger die Qualität der Trainer scheint dem Trend zugrunde zu liegen, vielmehr fördert der Mix der Rahmenbedingungen die Abwanderung. Eine Analyse von Ewald Walker.  

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Ringe

Neue Motivation auf dem Weg nach Tokio

Ein Interview von Frank Schneller mit Martin Weddemann, Unternehmer und Sportwissenschaftler. Wie können enttäuschte Olympia-Kandidatinnen und -Kandidaten sich mit der Verschiebung der Spiele von Tokio 2020 auf 2021 nicht nur abfinden oder arrangieren, sondern vielmehr neue Kraft daraus schöpfen. Weddemann: “Es ist wichtig, das große Ziel in viele kleine Etappenziele zu zerlegen. Die geben Sicherheit, Halt und Orientierung”

[RINGE]

Gesellschaft Ringe

Olympia 2021? Die Japaner denken positiv

Ein Interview von Frank Schneller

„Es handelt sich bei diesen Spielen also nicht nur um eine rein sportliche Angelegenheit, sondern um etwas, das den Japanern, mehr als alles andere in der Nachkriegszeit, einen positiven Schub gibt. Dass dies jetzt durch ein weiteres, diesmal globales Problem verschoben werden musste, sticht ins Herz.“ Japanologe Max Duchow glaubt nicht daran, dass die Japaner selbst für eine Absage der Spiele 2021 votieren würden: „Die Entscheidung darüber wird sicher außerhalb Japans getroffen.“

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