Allgemein Gesellschaft Menschen

„Wie Schach im Kopf und ein wenig wie Ballett im Rumpf”

Inklusiver Sport ist wichtig. Wird immer wichtiger. Und immer selbstverständlicher. Doch oftmals ist der breiten Öffentlichkeit gar nicht klar: Wie funktioniert er in der Praxis eigentlich? Erklären und vormachen kann das Parafechterin Daniela Möller (44), die im Juni als Newcomerin bei den ‚Deutschen‘ dabei ist. Dafür hat sie gerade erst ihre Turnierreifeprüfung abgelegt. Andreas Hardt sprach mit der ambitionierten und von ihrer neuen Sportart begeisterten Hamburgerin.
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„Helfen. Wo und wie auch immer. Solange wie möglich.“

Mit Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine setzte deutschlandweit eine Welle der Solidarität und – viel wichtiger noch – Hilfsbereitschaft ein. Auch der Sport beweist, dass er nicht nur symbolische Kraft hat. Einer der unermüdlichsten Initiatoren von Hilfsaktionen ist der in Deutschland lebende ukrainische Ex-Handballer Sascha Gladun. Eine Geschichte, exemplarisch dafür, wie die Sportwelt in der Krise zusammenrückt. Und dies auch noch lange wird tun müssen. [ALLGEMEIN | GESELLSCHAFT | MENSCHEN]

Thomas Weikert, der Präsident des DOSB
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“Müssen dem Sport wieder eine stärkere Stimme verleihen”

Thomas Weikert ist bei den Olympischen Winterspielen in Peking in einer neuen Rolle unterwegs. Der neue Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes führt die deutsche Delegation an und wird sich trotz seiner Erfahrung als langjähriger Präsident des Internationalen Tischtennis-Verbandes an das glatte Eis der politischen Kommunikation gewöhnen müssen. Eine Feuertaufe auch für die Zeit nach Peking. „Wir müssen dem Sport wieder eine stärkere und einheitlichere Stimme in Berlin verleihen“, sagt Weikert im Interview mit Hans-Joachim Lorenz. Gemeinsam mit seinen neuen Präsidiumsmitgliedern setzt er dabei und den vielen anderen drängenden Herausforderungen auf eine neue Verbandskultur: „Wir stehen dem Vorstand des DOSB und den Mitarbeiter*innen als Impuls- und Ratgeber zur Seite, möchten uns aber nicht in das operative Geschäft einmischen.“

Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland, hält eine Rede während des Festakts zum Jubiläum «100 Jahre Maccabi World Union».
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“Makkabi als eine große sportliche Familie!”

Im August 1921 feierte die MAKKABI-Bewegung ihren 100. Geburtstag. Bei der Gründungsversammlung im August 1921 in Karlsbad gaben deutsche Vertreter den Anstoß zur Entstehung der weltumspannenden jüdischen Sportbewegung. „Sportlich gesehen versuchen wir, die Lücke zwischen Breitensport und Leistungszentrum zu füllen“, sagt Alon Meyer, MAKKABI-Präsident Alon Meyer im Interview mit dem Olympischen Feuer: „Neben diesem Sportangebot erfahren unsere Mitglieder beiläufig auch jüdische Werte“. Das Interview führte Hans-Joachim Lorenz. [ALLGEMEIN | GESELLSCHAFT | MENSCHEN]

Olympia, Herren, Tokio 2020, Beachvolleyball, Achtelfinale, Clemens Wickler (l) aus Deutschland in Aktion gegen Jacob Gibb aus den USA.
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„Das Leben funktioniert nicht, wenn ich 24 Stunden nur an Beachvolleyball denke.“

Hinter Clemens Wickler liegen intensive Monate: Gemeinsam mit Partner Julius Thole feierte der 26-Jährige seine Olympia-Premiere in Tokio, wo am Ende ein fünfter Platz zu Buche stand. Nach der Rückkehr aus Japan ging es mit der Teilnahme an den Europameisterschaften und den Deutschen Meisterschaften direkt auf höchstem Niveau weiter – eine Atempause gab es nicht. Im Interview mit Julia Nikoleit spricht der deutsche ‚Beachvolleyballer des Jahres‘ über die mentale Belastung und den Spagat zwischen Anspannung und Entspannung. Er betont zudem die Bedeutung des mentalen Trainings: „Wir können einfach alle richtig gut Beachvolleyball spielen, daher macht am Ende der Kopf den Unterschied.“ [MENSCHEN | RINGE]

Menschen Ringe Sporthilfe Sporthilfe 'gold'

Inklusion im Spitzensport: all inclusive?

Ein Olympia-Medaillengewinner auf dem Weg zu den Paralympics, ein Para-Weitspringer, der für Gleichberechtigung kämpft und ein früheres Ski-alpin-Talent, das seine Berufung als Guide im Para-Team findet – Inklusion im Spitzensport findet statt. Ausgerechnet der Pionier unter den Sportarten, Rollstuhlbasketball, macht aber eine halbe Rolle rückwärts.

Menschen Ringe

“Ich war positiv überrascht”

Hannes Aigner kehrte mit einer Bronzemedaille aus Tokio zurück. Für den 32 Jahre alten Kanuten waren es die dritten Olympischen Spiele seiner Karriere – bereits in London 2012 holte er Bronze im Kanuslalom, 2016 verpasste er mit dem vierten Platz das Edelmetall nur knapp. Wie Aigner die diesjährigen Spiele unter besonderen Umständen in Japan erlebt hat, schildert er in diesem Gastbeitrag. (aufgeschrieben von Julia Nikoleit) [RINGE | MENSCHEN]

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Ein Lebenstraum geht in Erfüllung

Einst waren sie Mannschaftskollegen in der E-Jugend und Sitznachbarn in der Grundschule, heute sind Robert Schulze und Tobias Tönnies als Handball-Schiedsrichter gemeinsam in den Hallen dieser Welt unterwegs. Neben ihrer Freundschaft verbindet die beiden Magdeburger seit Jahren der Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen – ein Traum, der in Tokio in Erfüllung gehen wird. Ein Bericht von Julia Nikoleit. [RINGE | MENSCHEN]

Gesellschaft Menschen

Die ‚soziale Tankstelle’ blieb geöffnet

Das Deutsche Sportabzeichen wurde von der Pandemie gebremst – aber nicht gestoppt. In schweren Zeiten kann der DOSB über die „Olympiade des Breitensports“ eine echte Erfolgsgeschichte erzählen. Genauer gesagt: Neben den Verantwortlichen der Sportbünde können vor allem viele Ehrenamtliche davon berichten. Wer mit ihnen spricht, hört aus ihren Schilderungen Optimismus, Mut, Kreativität und Herzblut heraus. Aber auch Stolz. Was dahinter steckt – Frank Schneller hat sich um- und zugehört. [GESELLSCHAFT | MENSCHEN|

Allgemein Bundes-DOG Gesellschaft Menschen Sporträume

Ganzheitliches Denken gefragt – für Barrierefreiheit im Städtebau

Vor sieben Jahre musste die ehemalige Hamburger Marathon-Meisterin Sylvia Pille-Steppat den geliebten Laufsport wegen ihrer fortschreitende MS-Erkrankung aufgeben. Nun startet sie im Ruderboot bei den Paralympics in Tokio. Auch im Beruf sieht die Architektin neue Perspektiven. Sie ist im Kompetenzzentrum für ein barrierefreies Hamburg tätig und berät „ganzheitlich zur Umsetzung gesetzlich vorgeschriebener Barrierefreiheit“. Ein Porträt von Andreas Hardt [MENSCHEN | ALLGEMEIN | GESELLSCHAFT | SPORTRÄUME]