Allgemein Gesellschaft Historie

Die südafrikanische Apartheid und der bundesdeutsche Sport: Zwischen Ächtung und Kooperation

Nie wieder sollte der bundesdeutsche Sport zum Instrument politischer Interessen werden, mit dieser Maßgabe wurde der Deutsche Sportbund (DSB) am 10. Dezember 1950 in Hannover gegründet. Zu traumatisch waren die Erfahrungen des Umgangs mit dem organisierten Sport in der Zeit des Nationalsozialismus mit der propagandistischen Ausschlachtung des Sports bei den Olympischen Spielen in Berlin 1936. Teil II der Betrachtung zur politische Bedeutung und Relevanz des Sports von Dr. Jan Hangebrauck. [ALLGEMEIN | GESELLSCHAFT | HISTORIE]

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Südafrika und die Olympischen Spiele: IOC als Motor der Isolation

Sport ist nicht nur die schönste Nebensache der Welt. Sport hat eine politische Bedeutung und Relevanz. Sehr deutlich wurde das in Südafrika. Der Ausschluss Südafrikas aus dem IOC, der Ausschluss von den Olympischen Spielen, all dies hatte seinen Einfluss auf das Ende der Apartheid-Politik. Das Berliner DOG-Mitglied Dr. Jan Hangebrauck hat seine Dissertation zu “Sportbezogene Proteste gegen die Apartheid in Südafrika 1956-1992” verfasst. In zwei Teilen bringt er diese den Leser:innen des Olympischen Feuers nahe. [ALLGEMEIN GESELLSCHAFT | HISTORIE]

Sgraffito von Lois Gruber im Treppenhaus des Turnflügels.
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Was versteht man eigentlich unter „Nazi-Kunst“?

Können die Statuen im Berliner Olympiapark pauschal als „Nazi-Kunst“ bezeichnet werden, weil sie im „Dritten Reich“ entstanden und mehrere ihrer Schöpfer der NSDAP angehörten? Eine Frage mit der sich Volker Kluge im Zuge des “Skulpturenstreits” in Berlin auseinandersetzt.
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Die Großplastik „Diskuswerfer“ von Karl Albiker an der Südosthecke des Olympiastadions nahe dem Coubertinplatz.
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Aufgewärmt, ja heuchlerisch – der Skulpturenstreit

„Weg mit diesen Skulpturen!“ Unter dieser Überschrift appellierte der ehemalige Berliner SPD-Politiker Peter Strieder in der ZEIT, keine Steuergelder mehr für das Berliner Olympiastadion einschließlich Olympiapark auszugeben. Seine Forderung: „Das gesamte Gelände und den Denkmalsschutz einer kritischen Revision unterziehen und das Gelände entnazifizieren, modernisieren und transformieren in einen lebendigen Sport- und Freizeitpark.“ Alle Skulpturen, Reliefs und Sgrafittos, die Strieder als „Nazi-Kunst“ bezeichnet, sollen beseitigt werden. Die Diskussion ist keineswegs neu. Sie wurde schon vor zwanzig, ja dreißig Jahren geführt. Von Volker Kluge.
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